«Als ich vor vier Jahren erste Clubbing-Erfahrungen sammelte,
hat mich diese Welt auf Anhieb in ihren Bann gezogen.
Insbesondere die Musik hatte es mir angetan und nachdem ich
erste Experimente mit dem Computer gemacht hatte, kaufte ich mir
eigene Plattenspieler.» Seinen Stil beschreibt Dominik als
treibenden Minimal-Techno und legt dabei viel Wert auf
individuellen Sound. «Es ist mir sehr wichtig, beim Auflegen
meine eigenen Energien und Gefühle zum Ausdruck zu bringen. Ich
will hinter dem Mischpult genauso viel Spass haben wie die
Menschen auf der Tanzfläche.» Die Fähigkeit, aufs Publikum
einzugehen und nicht blind den eigenen Geschmack durchzuboxen,
macht er als grössten Entwicklungsschritt gegenüber seinen
Anfangstagen aus.
Mit der Partyszene der Stadt ist der 22-Jährige grundsätzlich
zufrieden, auch wenn «manchmal fast ein bisschen zu viel läuft.
Wenn drei Partys am gleichen Abend steigen, dann leiden alle
darunter. Basel ist nun mal keine riesige Stadt.» Solche Dinge
kümmern ihn heute umso mehr, weil er mittlerweile auch selbst
als Veranstalter tätig ist. «Seit kurzem bin ich bei der
Junksound-Crew mit dabei. Wir wollen in Zukunft so richtig Gas
geben», meint er voller Enthusiasmus. Eins steht damit fest:
Dominik Auderset wird seine Faszination fürs Nachtleben auch in
Zukunft voll ausleben.
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